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10.12.2016
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Woche 8 (23. - 29. November)
In Ellliston entschieden wir uns, nicht bis nach Port Lincoln ans südliche Ende der Eyre Peninsula zu fahren, sondern quer über die Halbinsel nach Whyalla. Diese Landschaft ist durch goldene Weizenfelder geprägt. Weizenfelder soweit das Auge reicht. Mit dem blauen Himmel ist dieses Bild wunderschön anzuschauen.

Weizenfelder so weit das Auge reicht
Whyalla ist nicht besonders schön, darum wurde da auch nur übernachtet. Via Port Augusta (wo wir unsere Essenvorräte auffühlten) ging es dann weiter in den Flinders Range Nationalpark. Wir quartierten uns für 2 Nächte im Wilpena Pound Campground ein. Wilpena Pound ist eine riesige Ebene, rundherum umgeben von Bergen, etwa so wie ein Krater. Es ist aber kein Meteroitenkrater!
Der vielbesuchte Flinders Range Nationalpark liegt im nördlichen Teil der Flinders Ranges, der größten Bergkette Südaustraliens. Dieses Massiv, das sich über mehr als 430 km erstreckt, gehört zu den ältesten Gebirgen der Erde. Das Areal hat eine Fläche von ca. 915 km² und liegt zwischen den Kleinstädten Hawker und Blinman. Es wird vom Heysen Trail - dem mit 1200 km längsten Wanderweg der Welt - und dem 900 km langen, anspruchsvollen Mawson Trail durchquert.(Fotoquelle: Goggle ohne Besitzerangabe "Vogelperspektive")
Am ersten Tag machten wir einen 8km langen Walk auf einen Lookout, von wo aus man einen tollen Ausblick über die ganze Ebene hat. Wir begegneten Kängurus, Emus, Papageien und Riesen-Echsen. Am zweiten Tag machten wir einen Scenic-Drive durch den gesamten Nationalpark. Wir fuhren frühmorgens los und so konnten wir unzählige Tiere beobachten, u.a. auch einen Adler.

Flinders Range Nationalpark

Australischer Adler

Emu

Riesenechse "Goana" ca. 1m

Rote Kängeruhs. Leider sehr selten geworden!!!
Es war wirklich eine tolle Rundfahrt. Auch die Landschaft war wunderschön. Als Fahrer musste man ganz schön aufmerksam sein, da immer wieder Kängurus und Emus die Strasse überquerten. Die Emus stellen sich dabei ganz blöd an. Auf der Strassenseite, wo das Auto kommt, laufen sie ganz langsam und auf der anderen Seite, wo keine Gefahr mehr droht, fangen sie an zu rennen
...crazy! Es war richtig lustig, denen zuzuschauen. Eine Emu-Mutter überquerte sogar mit ihren 8 (!) Jungen die Strasse. Der Flingers Range Nationalpark gehört auch zu den schöneren und speziellen Nationalparks Australien.
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| Emus und das Überqueren der Strasse. Naja... | |
| Tscheggi & Emu |

8 Emu-Babys. Sehr seltener Anblick!
Unsere Reise führte uns dann weiter nach Adelaide. Zuerst machten wir aber in Quorn noch einen Halt. Dort gibt es ein Cafe, das einen Quandong-Pie serviert. Quandong ist eine Frucht und hat einen Geschmack zwischen Zwetschge und Rhabarber, ist aber sehr köstlich. Natürlich mussten wir als "Dessert Feinschmecker und Kritiker" auch einen solchen Pie probieren, auch wenn erst morgens um 10 Uhr war
. Man gönnt sich ja sonst nicht viel…...... Danach ging es wieder durch riesige goldene Weizenfelder weiter nach Adelaide. Die Landschaft kann man sich etwa so vorstellen, wie in der Serie Smallville. In Adelaide verbrachten wir 3 Tage und gingen Shoppen, Einkaufen, fein essen und besuchten den Botanischen Garten. Unter anderem kauften wir uns einen Weihnachtsmann für unseren Mister Big, damit wir auch ein bisschen in Weihnachtsstimmung kommen.

Es "weihnachtelet"...
Obwohl schon in der ganzen Stadt eine Weihnachtsdekoration steht und in den Einkaufsstrassen die Musiker Weihnachtslieder spielen, ist bei uns immer noch keine Weihnachtsstimmung aufgekommen, da die Temperaturen einfach nicht zu Weihnachten passen. Wir quartierten uns auf einem Campingplatz mitten in der Stadt ein und konnten so gut zu Fuss in die Stadt gehen. Nach unserem Aufenthalt in Adelaide ging’s ab ins Barossa Valley. Dort wollten wir unbedingt den Wein unserer Lieblingsmarke Penfolds degustieren. Schnell war der Cellar Door dieses Weinproduzenten gefunden und schnell waren wir auch am Degustieren. Obwohl wir Wein sehr gern haben, aber keine grossen Fans von teuren Weinen sind (das Geld können wir besser ausgeben), müssen wir zugeben, dass die Weine der oberen Preisklasse schon ihren geschmacklichen Reiz haben. So genossen wir auch Weine, die ein paar blaue Schweizer Noten wert waren und sie waren Yummie! So kauften wir uns ein paar Flaschen Wein.

Sichtlich zufrieden! Liegts am Einkauf oder an den Weinproben?
Eigentlich wollten wir diese nach Hause schicken, als wir aber sahen, wie teuer ein Packet dieses Gewichts ist, haben wir uns entschlossen den Wein nun selber zu geniessen. Sorry, Mama und Papa, aber wir werden für euch die Flaschen in vollen Zügen oder Schlücken geniessen, versprochen!
Vom Barossa Valley gings via Adelaide nach Cape Jervis, wo wir am nächsten Tag die Fähre nach Kangaroo Island nehmen. Da diese Fähre bereits um 7.00 Uhr geht und wir eine halbe Stunde vorher einchecken müssen, haben wir auf dem Parkplatz eines Bauernhofs übernachtet. In den Bäumen wimmelte es von Kakadus und die haben uns schon morgens um halb fünf aus dem Bett geholt. Mehr von Kangaroo Island erfahrt ihr im nächsten Wochenbericht.
"Immer wenn wir wieder in einer grösseren Stadt sind, sehnen wir uns wieder nach dem Outback. Darum haben wir uns überlegt noch eine weitere Outback-Strecke einzulegen. Mehr Infos zur möglichen Ausfahrt ins Outback, sobald wir unterwegs sind".















