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10.12.2016
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Australien Woche 13 (28. Dezember - 03. Januar)
So machten wir uns auf Richtung Sydney. Den Campingplatz hatten wir bereits im Sommer gebucht und so hatten wir unseren Platz auf sicher. Da wir 5 Nächte blieben, richteten wir uns ein wenig komfortabler ein als sonst. So spannten wir beispielsweise unser Vordachzelt an unserem Mr. Big auf, damit wir bei Regen einen trockenen Unterstand hatten. Sydney hat uns auch bei unserem zweiten Besuch wieder super gefallen und das dritte Mal Sydney ist auch schon wieder gebucht. Wir absolvierten die obligaten Dinge wie Sightseeing-Tour, Skytower, Harbour Bridge, Opera House, Hafenrundfahrt, Shopping und der Besuch der verschiedenen interessanten Stadtvierteln. In dieser Stadt wird einem wirklich nie langweilig und man kann sich von morgens bis abends beschäftigen. Die 15km von unserem Campingplatz in die Stadt gingen wir immer mit den ÖV’s und hatten sogar eine gute Verbindung ohne umzusteigen.

Sydney by Day

Warten auf die Stärkung. Der Koffeinspiegel war gefährlich unter das Minimum gesunken. Das Shoppen musste kurz unterbrochen werden.
Ja, und irgendwann war dann der Silvester gekommen. Trotz guter Tipps welche wir unterwegs auf unserer Reise bekommen hatten, wussten wir lange nicht, wo wir stehen sollen um das Feuerwerk zu sehen. Irgendwann entschieden wir uns für den Milsons Point, da man von da die Sicht auf die Harbour Bridge, das Opera House und die Skyline von Sydney hat. Wir waren bereits am Nachmittag dort und konnten so den ganzen Nachmittag die Sonne geniessen und die immer grösser werdende Menschenmenge beobachten.

50`000 waren offiziell bei diesem Point zugelassen. Der Gehweg oben rechts, war schon seit Mitternacht besetzt worden! Am Abend war es dann wirklich voll! Der Rasen, die Strasse... alles voller Leute!

Das Wetter stimmte! Warten auf das Feuerwerk des Lebens... Zeit: 13.45pm

Wir mussten zum Glück nicht
Neben uns platzierten sich zwei ältere Koreanerinnen, welche schon seit über 40 Jahren in Sydney wohnen und das Feuerwerk jedes Jahr schauen gehen, mit welchen wir auch bald ins Gespräch kamen. Um die Menschenmenge zu unterhalten, gab es ab 18.00 Uhr Unterhaltung, so kam z.B. ein Pilot, der mit seinem Flugzeug Kunststücke aufführte oder ein anderes Flugzeug schrieb mit Rauch was in den Himmel (das war sehr eindrücklich, da es bestimmt nicht einfach ist, die richtigen Drehungen, Loopings etc. zu machen, damit dann ein Wort zu Stande kommt).

Unterhaltung: Ein Flugi schreibt etwas in den Himmel...

Die Skyline Sydney`s bei Nacht
Um 21.00 Uhr gab es dann das „kleine Feuerwerk“ für die Kinder. Als dieses vorbei war entschieden die Koreanerinnen, dass wir doch noch den Platz wechseln sollten, um das Feuerwerk noch besser sehen zu können. Wir willigten ein und so drängten wir uns durch die Menschenmenge und der Platz, den wir danach hatten, war wirklich super. Die Harbour Bridge auf der linken Seite und vor uns die Skyline der City und das Opera House. Die Zeit bis Mitternacht ging relativ schnell vorbei, da wir so viele Menschen beobachten konnten, eine unserer Lieblingsbeschäftigungen...
Bald fing auf der Harbour Bridge der Countdown von 90 Sekunden rückwärts an zu laufen und Punkt 12am fing das Feuerwerk an. Wir hatten zwar schon viele Feuerwerke gesehen, müssen aber zugeben, dass wir noch nie ein so tolles gesehen hatten. Es war der Hammer und das Schlussbouquet der absolute Wahnsinn. Man wusste nicht mehr wohin man schauen soll, da es überall irgendwas zu bewundern gab, sei es auf der Bridge, auf den Wolkenkratzern der Skyline, auf den Booten oder im Darling Harbour – sensationell! (Siehe Video unten)
Das Schlussbouquet des Feuerwerkes in Sydney!
Auch die Rückfahrt mit den ÖV’s war klasse organisiert und so gab es bei der Bahnstation kein Gedränge und wir waren nach ca. 1h zu Hause.
Am Neujahrstag schliefen wir dann ein wenig aus und gingen nochmals in die City. Wir genossen die Sonne mit Eis in der Wafel. ![]()

Einfach den Tag geniessen! Denise vor der Harbour Bridge
Und einen Tag später hiess es dann Abschied nehmen von Sydney und unsere Reise führte uns weiter südwärts. Die nächste Übernachtung war am Pebbly Beach. Wunderschön in einem Nationalpark gelegen. Obwohl der Campingplatz ausgebucht war, konnten wir auf dem Parkplatz übernachten. Am Pebbly Beach kommen die Kängerus bis zum Strand. Einige haben sogar jegliche Scheu vor den Menschen verloren und man könnte sie sogar streicheln. Es gibt auch viele Lorikets (Papageie), die ganz zutraulich sind und ganz schön nerven können, da sie gefüttert werden und einem dann auf dem Kopf landen wollen.

Papageien. Können am Morgen sehr nervig werden, wenn der Wecker noch nicht geklingelt hat...

In der Dämmerung. Kängeruhs am Strand...
Am späteren Abend kam dann noch ein deutsches Pärchen in ihrem Campervan neben uns. Als diese am nächsten Morgen noch am Schlafen waren, als wir schon aufbrachen, machten wir uns noch darüber lustig, ob diese wohl auch an diesem Tag auf demselben Campingplatz sind wie wir. So fuhren wir ca. 300km vom Pebbly Beach nach Mallacoota. Mallacoota liegt am Rande eines Nationalpark und wir machten diesen Abstecher nur, da es ein bisschen weg vom Schuss ist. So verbrachten wir den ganzen Tag auf dem Campingplatz, welcher eigentlich voll und alles nur Gäste mit Victoria-Autoschilder waren. Wir staunten nicht schlecht, als um ca. 19.00 Uhr der Campervan der Deutschen auf den Campingplatz einfuhr und vor unserem Abstellplatz anhielt. Aber das Ganze wurde ja noch lustiger, als die Deutschen uns fragten, ob wir denn wissen, wo der Abstellplatz Nr. 84 ist. Haha, das war nämlich genau unser Abstellplatz. Wie die Deutschen halt so sind, meinten sie zuerst, es sei eine Doppelparzelle und wir müssten uns diese jetzt teilen… Wie sich dann aber herausstellte, hat es nur eine Verwechslung gegeben und die Deutschen gingen weiter zu einem anderen Abstellplatz.
So endete unsere 13. Woche in Down Under...













