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10.12.2016

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Woche 4 (26. Oktober - 01. November)

Unsere Reise führte uns also in den Kakadu NP, der UNESCO-Weltkultur-Erbe ist. In dem Park können zahlreiche Vögel, Krokodile und andere Tiere und Pflanzen in und an den verschiedenen Billabongs beobachtet werden. Wir machten also eine Bootstour auf Yellow Water Billabong und konnten so  eine Menge Tiere sehen. Die Krokodile haben uns dabei am meistens beeindruckt. Wir hatten sogar das Glück und konnten zwei männlichen Krokodilen beim Revierkampf zusehen. Wirklich eindrücklich.

Kroki_im_WasserDieser Bursche ist ca. 3,5m lang und von der Gattung "Saltie"

Krokikampf
Revierkampf

Ebenfalls können im Park Felsmalereien bewundert werden. So fuhren wir Richtung Ubirr. Dort gibt es eine Menge Malereien zu bewundern und man kann auf einen Felsen steigen, von dem man einen wunderschönen Ausblick auf einen Teil des Nationalparks hat. Ebenfalls wurde in dieser Gegend der Film Crocodile Dundee  gedreht. Wir genossen für eine Weile den tollen Ausblick.

Aussicht_Kakadu_NPAusblick bei Ubirr. Da hat man noch seine Ruhe!!!

Am nächsten Morgen frühstückten wir neben einem Billabong und konnten Wallabies und Kakadus beobachten. Danach wollten wir eine Reise zum bekannten Jim Jim Fall machen. Es waren ca. 100 km Sandpiste zu bewältigen, die unser Mister Big aber ohne grössere Probleme meisterte. Danach mussten noch ca. 1 km mühsam zu Fuss bewältigt werden.  Jaja, ihr denkt jetzt sicher „was ist schon ein Kilometer?“, aber bei ca. 40 Grad, einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit und ewigem Klettern über grosse Steine eines in der Trockenzeit ausgetrockneten Pools war dieser Kilometer doch sehr erschwerlich. Und was war der Ausblick?

Jim_Jim_Rock_ohne_Wasser
Jim Jim Rock, wäre bestimmt schöner mit Wasser Zunge raus

Ein Jim Jim Rock, da der Fluss und somit auch der Wasserfall in der Trockenzeit ausgetrocknet ist und uns niemand informiert hat. Ihr könnt euch ja bestimmt vorstellen, dass uns das eine oder andere Fluchwort entgleitete… So gab es ein paar Fotos von den steilen Felswänden und dann ging die Kletterei zurück wieder los. Ausser Spesen nichts gewesen.

Es hätte noch einen weiteren Wasserfall (Gunlom-Waterfall) zu bewundern gegeben, aber nach unserer Enttäuschung beim Jim Jim liessen wir den Gunlom aus.

Weiter ging unsere Reise via Katherine und Tennant Creek nach Alice Springs. Ein bisschen südlich von Tennant Creek gibt es eine Ansammlung von verschiedenen runden aufeinanderliegenden Felsen – die sogenannten Devil’s Marbles. Da uns diese Steine schon vor 2 Jahren beeindruckt haben, beschlossen wir dort zu übernachten und den Sonnenuntergang und –aufgang zu bewundern. Diese Idee hatten auch noch ein paar andere  Camper und so waren wir nicht ganz allein. Der Sonnenuntergang war wirklich gigantisch und die Steine leuchteten in sattem rot-orange und machten diesen Ort noch mystischer.

Devil_Marbles_Sunset
Sattes Rot bei Sonnenuntergang

Um 5.00 Uhr läutete dann unser Wecker schon wieder und wir bewunderten den Sonnenaufgang. Dieser war auch sehr schön, konnte aber den Sonnenuntergang nicht toppen.

Devil_Marbles_Sunrise
Sonnenaufgang bei den Devils Marbles.

Jetzt hatten wir noch 400 km bis Alice Springs zu bewältigen und diese unterbrachen wir für einen Frühstücks-Stopp bei einem Roadhouse. Danach ging die Fahrt auf dem Highway weiter mit Tempo 130 km/h. Am Horizont konnten wir auf Strasse etwas sehen und staunten nicht schlecht als die Umrisse einer Kuh zum Vorschein kamen. Vollbremsung und Abwarten wie sich die Kuh verhält, da diese ziemlich verwirrt in der Mitte der Strasse stand.

Kuh_auf_Strasse
Dumme Kuh zwinkernd

Sie hatte Glück, dass sie nur auf uns traf und nicht auf einen Roadtrain, da dieser bestimmt nicht hätte bremsen können. Nach einer gewissen Zeit merkte auch die dumme Kuh, dass sie am besten Richtung Strassenrand gehen sollte und wir konnten weiterfahren.

Was wir auf den 1400 km von Darwin nach Alice Springs gemerkt haben: Unser Mister Big wird ab Tempo 120 zu einem kleinen Schluckspecht…. Man kann dem Benzinzeiger fast zusehen wie er sich Richtung Empty bewegt...  Zum Glück darf nur im Northern Territory mit Tempo 130 km/h gefahren werden, uns in allen anderen Bundesstaaten nur 110, so haben wir dieses Problem auch nur hier...

Welcome_Alice
Nettes Städtchen!

In Alice Springs blieben wir 3 Tage und füllten unsere Vorräte wieder auf, gingen auch mal auswärts essen, besichtigen die Stadt und beantragten unsere Permits für die Great Central Road. Ausserdem machten wir einen Ausflug ins Palm Valley. Das Palm Valley liegt zwar nur 18 km von der Hauptstrasse entfernt, aber für diese Strecke benötigten wir 2h!! Zuerst kommt eine Sandpiste, dann fährt man in einem ausgetrockneten Flussbett und dann wird es ganz genial:  Es ist, als ob man auf einem Berg fährt.

Palm_Valley_Strasse
Wo ist hier nun die Strasse zum Palm Valley? Entscheidet selber... Zunge raus

Es gibt Absätze von bis zu einem Meter, die man einfach hinauffahren muss (natürlich nicht steil, aber trotzdem nur mit 4WD zu meistern). Das Palm Valley ist dafür sehr eindrücklich, da eigentlich im Nichts Palmen wachsen und zwar eine Sorte, die es nur an diesem Fleck gibt.