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10.12.2016

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Australien Woche 15 (11. - 17. Januar)

Heute war mal Ausschlafen angesagt, da wir lediglich eine Schaukäserei und das Platypus-House besuchen wollten. Die Schaukäserei lag auf dem Weg und da sie da noch eine Milch Bar hatten, konnten wir zu einem Milchshake nicht nein sagen.

Milchkuh
Wer hat die längere Zunge?

Weiter ging unsere Reise nach Devonport, wo die Fähre „Spirit of Tasmania“ anlegt und wieder zurück nach Melbourne geht. Sonst gibt es in Devonport nicht viel zu sehen oder zu machen uns so fuhren wir weiter nach Beauty Point zum Platypus-House. Wir freuten uns, diese Tiere mal live zu sehen, wurden jedoch schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. So bezahlten wir mal 20 Dollar Eintritt pro Person, durften uns dann erst mal einen Film ansehen und später den Platypus im „besseren“ Aquarium bewundern. Wir nervten uns, dass alle mit Blitz fotografierten und der Tourguide sagte auch noch, dass es nichts ausmacht mit Blitz zu fotografieren, da die Tiere im Wasser die Augen zu hätten. Dumm nur, dass sich ein Tier an Land befand und das Blitzen über sicher ergehen lassen musste. Dann ging es weiter und man konnte Echidnas bewundern. Diese Echidnas durften frei auf dem Teppichboden umherlaufen und hatten lediglich links und rechts eine artgerechte Unterkunft. Da sie aber genau wissen, dass es bei jeder Tour Futter gibt, laufen sie immer wieder zur Tür und warten dort, bis die nächste Tour und somit die nächste Futterschale kommt. Wir waren froh, als die Tour nach lediglich 35 Minuten zu Ende war und werden so etwas bestimmt nicht mehr unterstützen.

Palatypus
Ein Platypus. Wir haben natürlich ohne Blitz fotografiert!!!

Echidna
Man achte auf den grauen Teppich! Tiergerechte Haltung?

Unseren Zeltplatz hatten wir im Tamar Valley in der Nähe eines Nationalparks. Eigentlich wollten wir gegen Abend in Nationalpark gehen und dort auf Wombats warten, aber als die Dame vom Camping uns sagte, dass man am Abend auf dem Camping auch viele Tiere sehen kann, entschieden wir uns stattdessen auf dem Camping zu bleiben und dort unser Glück zu versuchen. Und tatsächlich, als wir bei Dämmerung unsere erste Runde über den Camping machten, sahen wir unseren allerersten Wombat in freier Wildbahn. Und je später der Abend wurde, desto mehr Wombats tauchten auf und auch die Wallabies waren in Scharen vertreten. Es war wirklich toll, diesen Tieren zuzuschauen, besonders die Wombats haben es uns angetan, da sie wie Riesenmeerschweinchen mit Koala-Nase aussehen. Sie können 3 – 8h mit Grasen verbringen und man kann ihr Schmatzen hören.  Sie sind jedoch ziemlich scheu und verschwinden sofort im Dickicht sobald man sich Ihnen nähert. Wir gingen wieder zurück in unsere Cabin und bevor wir ins Bett gingen, schauten wir nochmals zum Fenster raus und sahen, dass auch unser Auto Besuch hatte von 2 Wombats. Die Beiden grasten genüsslich um das Auto herum.

Spazieren
Auf der Suche nach Wombats...

Wombat
Hier ist einer! Ein Wombat in freier Natur

An unserem letzten Tag in Tassie besuchten wir das Dorf Grindelwald...

Grindelwald
Grindelwald in Australien

...das ja eigentlich sehr schweizerisch daherkommen sollte. Leider ist dies nicht der Fall. Es steht zwar überall swiss (swiss village, swiss bakery, swiss chocolate, etc.), aber leider ist nicht überall wo swiss draufsteht auch swiss drinnen. So hat z.B. die Bäckerei nichts mit der Schweiz zu tun. Leidlich die Hot Chocolate kostet AUD 3.80, will man sie jedoch mit Swiss Chocolate sind es dann plötzlich AUD 5.10… Für einen kurzen Zwischenstopp war Grindelwald zwar ganz amüsant, aber uns gefällt natürlich das richtige Grindelwald viel besser.

Zurück in Launceston gingen wir noch ein wenig shoppen und Zmittag essen, bevor wir zum Flughafen gingen und zurück aufs Festland flogen. Da wir im Flugzeug den Reiseführer von Australien lasen, wollte der Flight Attentand dann doch wissen, woher wir kommen und was wir schon gesehen haben, resp. was wir noch machen werden.  Als wir ihm sagten, dass wir noch nach Neuseeland gehen, bekam er glänzende Augen und schwärmte in den höchsten Tönen von diesem Land. Wir haben jetzt schon so viel Positives über Neuseeland gehört, dass wir uns langsam aber sicher sehr auf dieses Land freuen. Zurück in Melbourne freuten wir uns, unseren Mister Big wieder zu haben. Und wir haben noch nie so gut geschlafen wie in dieser Nacht. Zuhause schläft man halt am besten und mittlerweile ist Mister Big unser Zuhause!!!

Unsere Reise ging dann weiter in den Grampians NP. Dort wollten wir die Walking Tracks erkunden. So buchten wir für 2 Tage einen Campingplatz. Am ersten Tag machten wir allerdings nicht viel, ausser Waschen. Da unser Campingplatz noch zwei Tennisplätze hatte, liessen wir uns diese Gelegenheit nicht entgehen und spielten eine Runde Tennis. Am zweiten Tag machten wir dann zuerst einen Walk zu den Pinnacles. Da wir bereits um 8.00 Uhr vom Parkplatz losmarschierten waren wir auch die einzigen oben und konnten die Weiten für uns alleine geniessen. Danach gingen wir noch zu The Balconies und zu den McKenzie Falls. Alles ist sehenswert und die Weiten und Gesteinsformationen des Grampians NP sind einfach wunderschön.

Wanderung_zwischen_Felsen
Coole Wanderwege

Felsensicht_im_Grampians_NP
Schwindelfrei sollte man hier schon sein!

Am Sonntag gings dann wieder zurück nach Melbourne, da wir Roger Federer in der 1. Runde am diesjährigen Australian Open unterstützen wollten. Zuerst machten wir aber noch einen Abstecher und gingen uns Felsmalereien von Aborigines anschauen.

Felsmalereien
Felsmalereien

Danach konnten wir wieder mal eine Outbackpiste nur für 4WD fahren bis wir wieder auf dem Highway waren. Zurück in Melbourne freuten wir uns auf das 1. Rundenspiel von Roger Federer am Australian Open. Wir konnten uns spontan Tickets ergattern und so waren wir pünktlich in der Rod Laver Arena. Es war toll, Roger Federer einmal an einem Grand Slam Turnier zu unterstützen. Als wir nach dem Match zur Tramhaltestelle liefen, hörten wir hinter uns zwei Schweizer miteinander reden und irgendwie kamem uns ihre Stimmen bekannt vor. Als wir uns umdrehten erkannten wir Heinz Günthardt und Stefan Bürer, die beiden Tennis-Kommentatoren von SF. Nach einer kleinen Unterhaltung und einem Foto kam dann auch schon das Tram, das uns nach Hause brachte.

Rod_Laver_Area
Nicht die besten Plätze. Doch es wird nicht der letzte Besuch in der Rod Laver Arena sein!

Moderatoren
Tennisfreaks unter sich Lachend

An unserem letzten Tag von dieser Woche brachen wir auf Richtung Great Ocean Road. Wir freuten uns endlich die Great Ocean Road zu fahren, da dies so ungefähr die letzte grosse Sehenswürdigkeit von Australien ist, die wir noch nicht gesehen haben. Unsere erste Übernachtung war auf einem Campingplatz, der an einem einsamen Strand gelegen war. Entlang der Strasse dorthin hatte es unzählige Koalas in den Bäumen.

Rang_1
Einfach nur faul........

Wir stoppten unseren Mister Big und liefen ein paar Meter der Strasse entlang, dabei sahen wir so viele faule Koalas in den Bäumen sitzen oder schlafen, das wir euch zum Schluss des Berichtes ein kleines Photoshooting der lustigsten „Schlafpositionen“ zusammengestellt haben:


Zurücklehnen und genießen!