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10.12.2016

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Australien Woche 16 (18. - 24.Januar)

Heute setzten wir unsere Fahrt auf der Great Ocean Road fort. Leider spielte das Wetter überhaupt nicht mit und so entschieden wir uns, dass wir lediglich einen kurzen Stopp bei den Twelve Apostles einlegen und auf dem Rückweg nach Melbourne die Great Ocean Road nochmals machen, dann hoffentlich mit besserem Wetter. Trotz Kälte und Nieselregen war der Anblick der Twelve Apostles beeindruckend. Jeder kennt die Sehenswürdigkeit vom Foto, aber wenn man dann selbst davor steht, ist es immer ein ganz anderer Anblick.

12_Apostles_nass
Twelve Apostles bei Nässe

Als Übernachtungsort wählten wir Mount Gambier. Dort gibt es den Blue Lake, einen Kratersee eines erloschenen Vulkans, welcher in den Sommermonaten einen fast unnatürlichen Blauton hat, in den Wintermonaten jedoch gar nicht speziell ist. Unseren Zeltplatz hatten wir direkt neben einem Baum. Als wir am Einschlafen waren wurden wir wieder durch ein lautes Geräusch geweckt. Wir blickten also durch unser „Dachfenster“ und sahen auf unserer Höhen ein Possum am Baum, das unser Auto anbrüllte. Wir wissen nicht, was es genau für ein Problem mit Mister Big hatte, aber es machte sicher 5min. einen riesen Krach. Hätten wir um diese Uhrzeit einen sochen Krach gemacht, wären wir bestimmt vom Campingplatz geflogen.

Mount_Gambier
Mount Gambier

Mount_Gambier_Denise
Das Wetter spielte in der letzten Zeit verrückt! Doch hier hatten wir wieder einmal prächtiges Wetter!

Am nächsten Tag freuten wir uns auf Larry, the Big Lobster… Um diesen zu sehen mussten wir nach Kingston SE fahren. Die ganze Fahrt war eher langweilig, da es zwischendurch nicht viel zu sehen gibt. Aber die Strände von Kingston SE und eben Larry machen es aus.

Larry_Lobster
Larry the Lobster

Wir übernachteten in Beachport, einem kleinen Dorf direkt am Meer, etwas südlich von Kingston SE gelegen. Für den nächsten Tag hatten wir uns Portland zum Ziel gesetzt. Zuerst gingen wir aber noch den Petrified Forest anschauen, einen versteinerten Wald, direkt am Meer gelegen. Der Petrified Forest hat uns sehr beeindruckt.

versteinerter_Wald
Versteinerter Wald. Sehr ungewöhnlich...

Nach Portland gingen wir dann weiter auf der Great Ocean Road nach Princetown. Und dieses Mal hatten wir wirklich Glück mit dem Wetter. So konnten wir die Sehenswürdigkeiten der Great Ocean Road bei schönstem Sonnenschein geniessen. Da unser Campingplatz einen Katzensprung von den Twelve Apostles entfernt war gingen wir natürlich auch für den Sonnenuntergang dahin. Da aber eine grosse Wolke der Sonne die Show stahl, war es leider nicht so farbenprächtig, aber trotzdem schön.

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Twelve Apostles bei wunderschönem Wetter

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Auch ein kleiner Walk hinunter zu den Apostles lag heute drin!

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Früher wurde der London Arch London Bridge genannt. 1990 stürzte die London Bridge ein und zwei Touristen waren von der Außenwelt durch die Steinmassen getrennt und mussten mit einem Helikopter gerettet werden, niemand wurde beim Einsturz des einen Bogens verletzt.

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Sonnenuntergang? Leider verdeckten grössere Wolkenfelder die Sonne

Bevor wir zurück nach Melbourne fuhren, stoppten wir noch in Apollo Bay und in Geelong, wo wir auch übernachteten. Am Dienstag mussten wir in Melbourne sein, da wir schon im Oktober Tickets fürs Viertelfinal gekauft hatten. Zuerst machten wir aber noch einen Umweg und besuchten in Healsville das Wildlife Sanctuary. Da sahen wir uns die Birds of Prey-Show an, wo man die grossen Greifvögel mal aus nächster Nähe beobachten kann. In diesem Sanctuary gibt es auch modernes Tierhospital, wo man auf Bildschirmen live mitverfolgen kann, wenn ein Tier untersucht wird. Als wir da waren wurde gerade ein junges Känguruh untersucht, dessen Mutter, in deren Beutel es sich befunden hatte, vom Auto überfahren wurde. Glücklicherweise war es nicht so schwer verletzt und wird jetzt von Hand aufgezogen.

Birds_of_Prey-Show
Adler mit einer Spannweite von 3m

Der Besuch dieses Sanctuarys war sehr lohnenswert und interessant. Nach diesem Besuch gingen wir zurück nach Melbourne. Auch auf Roger Federer war wie immer Verlass und er hat den Sprung in den Viertelfinal geschafft. So freuten wir uns, Roger nochmals live in der Rod Laver Arena zu unterstützen. Seine Partie war für den späteren Nachmittag angesetzt. Wir hatten Sonnenplätze und da es an diesem Tag noch knapp 40 Grad heiss war, war es nicht gerade angenehm im Stadium. Mit viiiiel Sonnencrème, Wasser ca. 6l und einem Mini-Ventilator war es dennoch auszuhalten. Wir wurden auch mit einem Sieg von Roger gegen Juan-Martin Del Potro belohnt. Am Abend spielte dann noch Rafael Nadal, welchem wir natürlich auch noch zuschauten. So sportlich endete unsere 16. und somit zweitletzte Woche in Down Under.

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Denise beim Schminken

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Spiel, Satz, Sieg!

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Wir konnten uns gute Plätze ergattern!

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Toller Ausblick von unseren Plätzen

Rafa
Auch Rafa durften wir bestaunen