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10.12.2016
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Woche 1 (5. - 11. Oktober)
Am 5.10. brachen wir Richtung Norden auf. Eigentlich wollten wir den Great Northern Highway nehmen, entschieden uns aber spontan auf der Küstenstrasse und dem Brand Highway zu fahren, da es da mehr zu sehen gibt und es auch weniger Roadtrains hat. Obwohl wir die meisten Orte am Brand Highway schon mal gesehen haben, hat uns die Schönheit der Westküste von neuem beeindruckt.
So besuchten wir bereits zum zweiten Mal die Pinnacles im Cervantes NP und den KalbarriNP, wo wir jeweils kurze Walks machten und natürlich die obligatorischen Fotos nicht fehlen durften.

Kalbarri NP
Nach dem Kalbarri NP ging es weiter nach Carnarvon. Dort verbrachten wir nur eine Nacht und fuhren dann weiter nach Coral Bay. Der Stop in Coral Bay hatte nebst dem schönen Strand noch einen anderen Grund: Wir gingen bei der Bäckerei einkaufen, die schon bei unserem letzten Besuch vor 7 Jahren dafür verantwortlich war, dass unsere Hosen enger geworden sind.

Bakery in Coral Bay 

Die Gebäcke dort sind wirklich himmlisch. Natürlich mussten wir auch dieses Mal wieder zugreifen. Bei einem Apple Turnover mit Vanillecrème und feinem Schokoladen Cake kann man ja schliesslich nicht nein sagen. Nach einem faulen Nachmittag am Strand und einem Besuch im Internetcafé verbrachten wir die Nacht in Exmouth.
Wunderschoene Straende in Exmouth
Wir starteten schon früh am Morgen Richtung Cape Range NP. Die Buchten dort sind einfach wunderschön türkisblau und der Strand ist schneeweiss. Man könnte fast meinen, man sei auf den Malediven, der Unterschied besteht nur darin, dass wir die Strände fast für uns alleine hatten. Spontan entschieden wir uns, die Outback-Piste am Meer entlang Richtung Ningaloo Station zu nehmen.
Das erste Hindernis war die Flussüberquerung beim Creek. Da der Fluss kein Wasser führte (Trockenzeit) war der Untergrund doch sehr sandig und unser Mister Big hatte so seine Mühe damit und musste wirklich alles geben, nicht stecken zu bleiben. Aber auch hier hat unser Mister Big gezeigt, dass auf ihn Verlass ist. Die Fahrt dauerte ca. 2.5h für 70 km, war aber sehr interessant mit all den Termitenhügeln und der einspurigen Strasse (wohl eher Feldweg). Der Höhenpunkt dieser Strecke war sicherlich, als ein Emu mit seinen 4 Babys die Strasse vor unserem Auto überquerte. Zuerst ging die Mutter voraus und die Kleinen warteten am Strassenrand. In der Mitte stoppte die Mutter und die Kleinen gingen voraus.
Emumutter mit 4 BabysWeiter ging es dann Richtung Karijini NP, doch da dies 600 km sind, haben wir die Strecke in zwei Teile aufgeteilt und übernachteten zum ersten Mal auf einem Free Camping Platz in der Wildnis. Das Plumpsklo war ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber für die Wildnis sicherlich ein echter Luxus. Beim Tanken im Roadhouse staunten wir nicht schlecht, als der Tankwart uns fragte von welchem Teil der CH wir seien. Als wir dann mit „fromthegermanspeakingpart“ antworteten, wollte er wissen, ja welcher Kanton genau. Kanton Solothurn war die Richtige Antwort, da er vor 20 Jahren in Seewen seine Lehre absolviert hatte und nun schon so lange in Australien lebt. So schwatzten wir noch eine Weile mit ihm in Englisch-Deutsch (was uns zuerst einfiel) bis der nächste Kunde kam.
Unsere Reise führte uns weiter Richtung Tom Price, eine Minenstadt und das Tor zum Karijini NP.

Riesentrack & Tscheggi
Wir staunten nicht schlecht, als wir plötzlich vor einer roten Ampel standen, weil ein Road Train mit 4 (!) Anhängern die Strasse passierte. Diese Giganten der Strasse sind beeindruckend. Vollbeladen können sie bis 120 Tonnen wiegen. Die Schweizer Strassen wären wohl bei dieser Last noch häufiger sanierungsbedürftig als jetzt schon.
Roadtrain mit 3 Anhaengern (ca. 120 Tonnen vollbeladen)
Nachdem wir uns im Woolworth mit Essen eingedeckt hatten, verbrachten wir den ganzen Nachmittag auf dem Campingplatz mit Wäsche waschen, Auto reinigen und relaxen.
Am Morgen wurden wir von einer Spinne begrüsst, welche es sich auf einem unserer Campingstühle gemütlich gemacht hat. Mir (Denise) rutschte vor Schrecken fast das Herz in die Hose und da Tscheggi noch auf der Morgentoilette war, stand zuerst mal alles still bis der tapfere Tscheggi die Spinne in die Wildnis eskortierte. Nach der Aufregung ging die Fahrt in den Karijini NP, welcher durch seine roten Schluchten und Wasserpools bekannt ist. Wir unternahmen Walks und gingen in den Pools baden, was sehr erfrischend war. Da man bekanntlich nach dem Baden immer Hunger hat, stoppten wir beim Aunski Roadhouse, in welchem wir uns mit leckeren Burgern(Best Vegi-Burger ever) den Magen stopften. Weiter auf dem Weg nach Port Hedland (260km), sahen wir viele Road Trains mit 3 oder 4 Anhängern, welche wir mit mulmigem Gefühl überholen mussten, da die Anhänger zum Teil schwenken und der Überholungsweg bei ca. 500m bei Tempo 110km/h liegt.
Auf der Fahrt nach Broome stoppten wir noch am Eighty Mile Beach, welcher wirklich so lange ist! Den Eighty Mile Beach Caravan Park können wir nur empfehlen, da die Lage einmalig ist, der Caravan Park sehr gepflegt ist und die Eigentümer ganz nette Leute sind. Es gibt sogar eine kleine Bäckerei mit Cookies und verschiedenen Kuchen, welche die Eigentümerin selbst bäckt! Wirklich yummie!
In Broome richteten wir uns im Roebuck Bay Caravan Park ein. Wunderschön an der gleichnamigen Bucht gelegen und unsere Site hatte auch noch einen super Ausblick auf die Bucht. In Broome gingen wir einkaufen, besichtigten den Cable Beach, Gantheaume Point und relaxten ein wenig.













