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10.12.2016
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Australien Woche 14 (04. - 10. Januar)
Bevor es von Mallacoota aus weiter ging fuhren wir am frühen Morgen noch dem Strand entlang. Eigentllich wollten wir spezielle Felsformationen anschauen gehen. Es wimmelte aber nur so von Riesenkängurus, die vor unserem Auto über die Strasse hüpften, und da wir keinen Zusammenstoss provozieren wollten, liessen wir es sein und kehrten stattdessen um und fuhren Richtung Melbourne.
Spinne im Waschraum! Sehr zur Freude von Tscheggi...
Immer wieder Tiere am Strassenrand. Wunderschön anzusehen!

Kängeruhs, Koalas, Wombats
Als Übernachtungsort suchten wir uns die Ortschaft Seaspray aus, welche am Ninety Miles Beach liegt. Dieser Strand ist wirklich so lang, aber leider kann man nicht baden, da es gefährliche Strömungen hat. Wir checkten also auf diesem Campingplatz ein, bezahlten die Gebühr und gingen zu unserem Abstellplatz. Schon auf der Fahrt zum Abstellplatz kamen erste Zweifel an unserer Campingplatz-Wahl auf. Überall herrschte Chaos und irgendwie war jedes Zelt direkt neben dem anderen platziert, so dass man kaum Privatsphäre hatte. Als wir dann nicht mal einen Wasserhahn hatten und vergebens die Campers Kitchen suchten, löschte es uns ganz ab. So gingen wir zur Rezeption und verlangten unser Geld zurück mit der Begründung, dass wir ja nicht mal eine Kochgelegenheit hätten. Wir bekamen also unser Geld zurück und fuhren weiter nach Forster, welches Ausgangpunkt für den Wilsons Promontory NP ist.
Genau in diesen Nationalpark gingen wir am nächsten Tag. Da wir schon frühmorgens im Park waren, sahen wir wieder mal sehr viele Kängurus und Vögel.


Für uns noch unbekannt. Noch in Abklärung

Wir haben den echten Weihnachtsmann erblickt!
Wir hofften auch einen Wombat zu erspähen, doch leider sahen wir nur einen toten am Strassenrand
. Der ganze südliche Teil des Nationalparks ist leider geschlossen, da sie im Frühjahr 2011 Überschwemmungen hatten und jetzt noch mit Aufräumarbeiten beschäftigt sind. Trotzdem fanden wir zwei Walking-Tracks, welche wir machen konnten und die uns auch richtig gut gefielen.
Unsere nächste Destination war dann Melbourne, da wir am Freitag unseren Flug nach Tasmanien hatten. Wir parkierten unseren Mister Big beim Airport und flogen nach Launceston in Tassie. Für die Woche Tasmanien hatten wir uns den kleinsten Wagen, einen Hyundai Getz gemietet. Als wir jedoch in Launceston beim Autovermieter waren, hatte dieser nur noch grössere Autos. So kriegten wir für denselben Preis ein 4-faches Upgrade. Statt einer Kategorie A gab es eine Kategorie E. Unser Auto seht ihr hier:

4 faches Upgrade...sowas sollte uns beim Fliegen passieren!
Natürlich sagten wir nicht nein zu diesem Upgrade und besonders Tscheggi hatte so seine Freude an diesem Gefährt. In Launceston hatten wir unsere erste Übernachtung im Zelt seit Amerika. Das Aufstellen klappte noch ganz gut. Das Schlafen war jedoch nicht ganz so bequem und unsere Rücken müssen sich sicherlich wieder an den harten Boden gewöhnen. Schon nach der ersten Nacht vermissten wir unseren Mister Big mit seinen weichen Liegematten. Langsam aber sicher müssen wir uns ans Zelt gewöhnen, da wir in Neuseeland fast ausschliesslich zelten wollen.
Am nächsten Morgen war bereits um 6.00 Uhr Tagwache, da wir bis in den Freycinet NP fahren wollten. Auf der Fahrt dorthin konnten wir schon die ersten Eindrücke von Tasmanien gewinnen und die waren toll. So gingen wir ins Visitor Centre und fragten auch gleich, ob es eventuell im Nationalpark noch einen freien Zeltplatz hätte.

Proficamper
Wir hatten Glück, da gerade jemand annulliert hatte und so konnten wir unbeschwert einen längeren Walk machen. Wir gingen zum Wineglass Bay Lookout und dann zum Strand an der Wineglass Bay und als wir da immer noch nicht genug hatten, machten wir den ganzen Loop via Hazards Beach zurück zum Carpark. So waren wir ca. 3,5h am Wandern.

Sandiger Untergrund
Am nächsten Tag fuhren wir nach Hobart. Hobart hat uns sehr gefallen, da es ein kleines, aber feines Städtchen ist. Leider gibt es nicht sooo viel zu sehen.

Was gibts zu sehen???
So flanierten wir ein wenig im Hafen und in Salamanca. Wir gingen zu Mittag essen und bestellten uns ein „Coke“ zum Trinken. Die Serviertochter sagte uns darauf hin, dass sie nur Cola haben und ob das auch in Ordnung sei. Dass war das erste Mal, dass wir diese Frage hörten und wir mussten uns wirklich beherrschen um nicht loszulachen. Wir bekamen zwar kein normales Cola sondern ein Organic Cola, aber das war sehr lecker. Da für den Abend Regen vorhergesagt wurde, gingen wir bereits am späten Nachmittag auf den Zeltplatz unser Zelt aufstellen. Die Wettervorhersage sollte recht behalten und so fing es an kräftig zu winden und später auch zu regnen. In der Nacht konnten wir nicht sehr gut schlafen, da wir unseren Zeltplatz direkt unter zwei grossen Bäumen hatten und es immer noch kräftig windete. So wurden wir 2 mal von herabstürzenden Ästen geweckt, welche direkt neben unserem Zelt landeten. Zum Glück wurde unser Auto nicht getroffen, sondern "nur" das Zelt. Der Ast verursachte 2 Risse in der Aussenhülle. Nicht weiter tragisch.
Unser 3. Tag in Tasmanien fiel ganz in ins Wasser, im wahrsten Sinne des Wortes. Es regnete den ganzen Tag. Wir liessen uns jedoch nicht die Laune verderben und gingen beim Lake St. Claire spazieren. Leider war die Aussicht gleich Null, trotzdem schadete ein bisschen Bewegung nichts. Auf der Weiterfahrt entdeckten wir am Strassenrand einen Echidna. Wie wir aus früheren Besuchen in Australien wissen, ist es nicht selbstverständlich einen freilebenden Echidna zu sehen. Wir hielten an und beobachteten den kleinen Stachelpeter. Der war jedoch sehr ängstlich und versteckte seinen Kopf im Dreck.

Das Wetter: Regen, Regen, Regen...

Echidna
Weiter ging unsere Fahrt durch dichten Urwald Richtung Queenstown. Dort entschieden wir uns in ein Motel zu gehen, da es das Wetter immer noch nicht gut meinte (es soll auch die nächsten Tage so bleiben) und die Tageshöchsttemperaturen bei 16 Grad lagen. Queenstown ist ein kleines Städtchen mit einer Silbermine. Beim Dinner im Motel erlebten wir wieder mal eine lustige Situation. Als Tscheggi nach dem Dinner bei der Serviertochter einen Espresso bestellte, schaute sie ihn mit grossen Fragezeichen in den Augen an.
Sie fragte dann: „a cappucino?“
Er antworte: „no an espresso.“
Sie: „we have a coffee-machine“.
Er: „an espresso, the small cup of coffee, a short black.“
Er antworte: „no an espresso.“
Sie: „we have a coffee-machine“.
Er: „an espresso, the small cup of coffee, a short black.“
Sie verschwand dann und wir konnten uns vor Lachen kaum halten. Wir schlossen schon eine Wette ab, was sie jetzt wohl bringen würde und wisst ihr was? Es gab eine normale Tasse Kaffee, die einfach zur Hälfte gefüllt war
. So verbrachten wir die Nacht im Motel und bei Temperaturen von 8 Grad freuten uns, dass wir ein Electric Blanket (heizbares Bettleinentuch) hatten.
Auch der nächste Tag fiel ins Wasser. Wir fuhren zum Cradle Mountain NP und wollten dort eigentlich eine Wanderung und den Dove Lake machen, aber als wir beim Visitor Centre ankamen, zeigte die Temperaturanzeige in unserem Auto kalte 5 Grad an und es regnete fast waagrecht mit ein wenig Schnee zwischendurch.

Im Cradle Mountain NP angekommen, war regen-schnee angesagt!

Tasmanischer Teufel
So war relativ schnell klar, dass wir die Wanderung abblasen und gingen stattdesssen die Tasmanischen Teufel bewundern. Bei den Cradle Mountains gibt es nämlich ein Sanctuary nur für Tasmanische Teufel. Die Tour war sehr informativ und wir sahen auch ein paar Teufel. Weiter ging unsere Fahrt in Richtung Deloraine mit Stopp in einer Käserei. Die Landschaft Tasmaniens ist auch bei schlechtem Wetter wunderschön und zwischendurch könnte man wirklich meinen, dass man in der Schweiz ist. In Deloraine entschieden wir uns wieder für ein Motel. Wir fanden eines, dass 1881 erbaut wurde und mussten nicht zweimal überlegen, denn auch die Speisekarte sah super aus und hatte eine ganze A4-Seite mit vegetarischen Menüs... nur für Denise.
So lecker endete unsere 14. Woche in Australien.













