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10.12.2016
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Woche 6 (09. - 15. November)
Noch ein kleiner Nachtrag zu Kalgoorlie: Als wir da in einem Carwash unser Auto wuschen, staunten wir nicht schlecht, als ein paar Meter weiter entfernt ein Dogwash-Gehege stand. Wir konnten auch live mitverfolgen, wie ein Hund dort gebadet wurde. Er (Kampfhund-ähnlich) sträubte sich anfangs da reinzugehen, weil er wohl wusste, dass er da nass wird. Schlussendlich hat er den Kampf aber verloren und sein Frauchen konnte ihn in die „Badewanne“ hieven und einshamponieren. Es war wirklich witzig da zuzuschauen.
Weiter ging unsere Fahrt zum Wave Rock. Dies ist ein ca. 100m langer Felsen, der wie eine Welle aussieht. Die Ansicht war schön, leider wimmelte es nur so von Fliegen und wir waren froh wieder im Auto zu sitzen.

Wave Rock
Nach einer Übernachtung in York mit Regen und Gewitter, ging es dann weiter nach Perth. Ab York wurde es auch sehr windig und viel kälter und wir mussten unsere Flip-Flops gegen Schuhe und Socken und unsere Shirts gegen langärmlige Oberteile tauschen. 
In Perth quartierten wir uns auf einem Camping in Fremantle ein. Ebenfalls in Perth rasierte Tscheggi endlich seinen Bart, den er seit Katherine hatte wachsen lassen und der schon gewaltig „stüpfte“. Wir gingen in Fremantle und Perth City shoppen, brachten unseren Mister Big in den Service, gingen zum Coiffeur und besuchten das Fremantle Gefängnis auf einer Torchlight-Tour, was so viel heisst wie eine Nacht-Grusel-Tour mit Taschenlampe durchs Gefängnis. Da wir vor 7 Jahren schon einmal diese Tour gemacht hatten, wussten wir wo ungefähr die schreckhaften „Überraschungen“ lauerten und standen an diesen Orten immer in der hinteren Reihe, damit andere Leute erschreckt wurden. Die Tour war auch dieses Mal sehr informativ und unterhaltsam.

Stüpfender Bart...

Das Fremantle Prison war einst eines der berüchtigtsten Gefängnisse des Britischen Empires. Hier waren britische Sträflinge sowie örtliche, militärische und Kriegsgefangene untergebracht. Heute gilt es als eines der wichtigsten Kulturerbe des Landes. (Quelle: Wikipedia)
An unserem letzten Tag in Perth gingen wir auf unsere erste Whale Watching Tour. Wir freuten uns wahnsinnig darauf und wurden auch nicht enttäuscht. Wir sahen mehrere Buckelwale und eine Mutter mit Jungem kam sogar sehr nahe an unser Boot. Leider waren die Tiere sonst nicht sehr aktiv, aber doch sehr neugierig.
Just amazing 1Wir waren überwältigt, diese riesigen und doch so friedlichen Tiere so nah zu sehen. Wir beschlossen auf unserer Reise Richtung Süden nochmals auf Whale Watching Tour zu gehen. Mehr dazu später in diesem Bericht.
So ging unsere Reise weiter über Rockingham nach Busselton. In Rockingham besuchten wir die Penguin Island, auf welcher zahlreiche der kleinsten Penguine der Welt leben. Die Penguine sind am Tag im Wasser am Jagen oder sie nisten irgendwo unter einem Busch und sind deshalb sehr schwierig zu sehen. Wir besuchten deshalb noch das Discovery Centre auf der Insel, in welchem verletzte Penguine wieder aufgepäppelt werden, und konnten da diese niedlichen Tiere beobachten.
In Busselton füllten wir unsere Essensvorräte wieder auf und gingen am Abend joggen. Am nächsten Tag gingen wir nochmals Wale beobachten und wurden richtig verwöhnt. Zuerst sahen wir wieder eine Buckelwal-Mutter mit Jungem, welche sehr aktiv waren. Sie kamen zwar nicht so nahe ans Boot, aber zeigten dafür was sie akrobatisch so drauf haben. Die Mutter zeigte dem Jungem nämlich wie man Sprünge macht und wie man mit der Flosse auf die Meeresoberfläche schlägt. So zeigten sie uns die schönsten Sprünge.

Just amazing 2
Humpback Whales (Buckelwale)
Die Krönung war aber, als unser Guide plötzlich anfing über den Blauwal zu reden. Wir fragten uns noch, wieso er plötzlich auf das grösste Säugetier der Erde zu sprechen kam und wussten auch bald wieso. Neben unserem Boot schwammen nämlich gleich zwei Blauwale! So fuhren wir lange neben diesen beiden Tieren her und konnten sie in regelmässigen Abständen sehen, wenn sie wieder an die Wasseroberfläche kamen um Luft zu holen. Es war einfach ein unbeschreibliches Gefühl diesen Riesen zuzusehen. Für uns ist es unbegreiflich, dass es immer noch Länder gibt, die diese Tiere zu „Forschungszwecken“ jagen. Mehr Fotos findet ihr in der Photogalerie unter WA (Western Australia).
Wir fuhren noch in den Süden nach Augusta, wo der indische Ozean mit dem Südozean zusammentrifft und übernachteten dort direkt am Meer. Die ganze Nacht konnten wir das Rauschen des Meeres hören.
Ab Augusta bemerkten wir, dass unser Auto immer nach faulen Eiern stinkte, sobald wir den Motor abschalteten. Mehrere Male öffneten wir die Motorhaube und konnten einfach nichts finden. Wir glaubten nämlich, dass wir eventuell ein totes Tier im Motor haben. Irgendwann, nachdem wir schon fast an uns zu zweifeln anfingen, fiel uns auf, dass die Batterie auslief. So übernachteten wir in Walpole und gingen am nächsten Morgen sofort in eine Garage um die Batterie auszutauschen. Und tatsächlich, jetzt stinkt es nicht mehr nach faulen Eiern.
Kurz nach Walpole kann man den Tree Top Walk machen. Dies ist eine Plattform, welche in bis zu 40m Höhe die Baumkronen miteinander verbindet.

Bekannt ist der Park vor allem als eines der letzten größeren Vorkommen des Karri- und des Red Tingle-Baums. (Quelle: Wikipedia)
Die ganze Region zwischen Walpole und Denmark ist vorwiegend von den hohen Karri-Bäumen geprägt. Es hat Spass gemacht sich in dieser Höhe zu bewegen und auch etwas über das Leben in den Bäumen zu erfahren. Auf dem Weg nach Albany machten wir noch an ein paar schönen Stränden halt. Leider spielte das Wetter nicht so mit und es war mit dem Wind ziemlich kalt. Dafür ist die Landschaft faszinierend und wird durch die rauhe See sehr geprägt.
Mehr zu unserer Reise Richtung Osten könnt ihr im nächsten Wochenbericht lesen.













