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10.12.2016
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Woche 2 (12. - 18. Oktober)
In Broome verweilten wir 3 Tage. Wir unternahmen einen Ausflug zum James Price Point, von welchem aus man Wale vorbeischwimmen sehen kann. Leider hatten wir kein Glück, da die Walsaison schon vorbei ist. Trotzdem war es ein schöner Ausflug und ein schöner Fleck Erde, wo die roten Felsen bis ans Meer gelangen. Wie wir erfahren haben ist diese Gegend bedroht, da der Konzern Woodside zusammen mit den Joint Venture Partnern BP, BHP, Chevron und Shell vor dieser Küste nach Gas bohren will und ein dafür eine grosse Fläche Buschlandschaft abgeholzt werden soll. Trotz fehlenden Bewilligungen hat Woodside bereits mit der Rodung begonnen und im Meer sind auch schon zwei Plattformen im Bau.
Blockade zum James Price PointKnapp zwei Dutzend Menschen haben nun an der Zufahrtsstrasse ein Camp errichtet und blockieren die Woodside-Arbeiter jeden Tag an der Durchfahrt und zwar so lange bis die Polizei auftaucht. Am Wochenende sind es jeweils noch mehr Leute, da auch verschiedene Menschen aus Broome anreisen und an der Blockade teilnehmen. Unter der Rubrik Links findet Ihr unter Save the Kimberley mehr dazu. Wir haben auf jeden Fall grossen Respekt vor diesen Menschen und finden es eine gute Sache wofür sie kämpfen.
Am Abend gingen wir am 7km langen Cable Beach bei Sonnenuntergang joggen. Das war eine der schönsten Jogging-Runden, die wir je gemacht haben und auch Tscheggi war leicht davon zu überzeugen mit mir joggen zu gehen.
Ein fröhlicher TscheggiNach dem Joggen konnten wir noch schnell im Meer baden gehen und uns abkühlen. Ebenfalls in Broome durften wir das Spektakel Stairway to the moon bewundern. Dieses findet jeweils in der Trockenzeit von März bis Oktober jeweils nach Vollmond statt.
Stairway to the moonDer aufgehende Mond spiegelt sich in der Ebbe und so sieht es aus als ob es eine Treppe zum Mond geben würde. Dieses Spektakel wird in Broome richtig gefeiert und es findet sogar ein Abend-Markt statt.
Weiter ging es dann nach Derby und via Gibb River Road nach Wyndham. Die Gibb River Road ist eigentlich der direkteste Weg durch die Kimberley-Region, jedoch nicht asphaltiert und somit eine richtige Holperpiste mit Flussdurchquerungen.
Unser Mr. Big am schwimmenIn der Regenzeit ist die Strasse meistens unpassierbar. Unser Mister Big hat die Strecke aber super gemeistert und so sind wir nach 3 Tagen gut in Wyndham angekommen. In Wyndham erlebten wir eine der schwülsten Nächte unseres Lebens und wir lagen einfach nur wie tote Fliegen in unserem Bett. Ohne uns zu bewegen lief das Wasser nur so runter. Plötzlich wurde es ganz Windstill und das Gewitter ging los. 3h lang ununterbrochen Blitz, Donner und Regen. Am nächsten Morgen erfuhren wir, dass es sich um den ersten Regen seit April gehandelt hat!
Unsere Reise ging weiter zum Purnululu NP. Schon die 52 km lange Anfahrt ist ein Abenteuer. Holprig, kurvig, zum Teil unübersichtlich und gelegentliche Flussüberquerungen führten dazu dass wir uns wie Rally-Fahrer fühlten. Wir bewunderten in mehreren Walks die Sandstein-Dome, die je nach Lichtverhältnis die Farbe wechseln. Für uns ist dies einer der schönsten Nationalparks von ganz Australien. Er gefiel uns so gut, dass wir im Nationalpark übernachteten und noch einen weiteren Morgen verweilten.
Purnululu NP
Wandern im Purnululu NP













