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10.12.2016

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Woche 19 (11. Feb. - 17. Feb.)

Unser Flug zurück nach Neuseeland startete nachts um 2.00 Uhr, um 3.00 Uhr gab es Frühstück und als wir dann endlich hätten schlafen können, hatten wir noch Zwillings-Babys 2 Reihen vor uns, welche sich mit Schreien abwechselten. Somit war kaum an Schlafen zu denken. So landeten wir total übermüdet morgens um 7.00 Uhr in Auckland. Wir entschieden uns an diesem Tag nur ca. 50km nördlich von Auckland zu fahren und dort ein Motel zu nehmen, wo wir den ganzen Nachmittag schliefen.

Harbour_Bridge_Regen
Fahrt über die Harbour Bridge, Auckland
Auch beim zweiten Besuch von Auckland innerhalb von 11 Tagen, wurden wir mit Regen begrüsst... Kann ja nur besser werden!

Auckland
Bevor es in die Südsee ging: Ein bisschen Sightseeing in Auckland

Tscheggi__Auto
Auch unser Auto für Neuseeland durften wir schon in Empfang nehmen.

Danach ging es zur Bay of Islands, genauer gesagt nach Pahia. Dort zelteten wir auf einem Campingplatz, der direkt am Meer gelegen ist. Wir konnten die ganze Nacht das Rauschen des Meeres hören.

Zelt_Bay_of_Island
Zeltplatz an der Bay of Islands

Hundertwasser
Bevor wir in Pahia ankamen, durften wir uns auf dieser spezieller Toilette erleichtern. (Hundertwasser-Toilette)

Unser Weg ging dann weiter bis zum Cape Reinga, dem nördlichsten Punkt von Neuseeland. Auf der Fahrt dorthin kamen uns plötzlich mitten auf der Strasse hunderte von Schafen entgegen (ganz Neuseeland-like). Der Bauer sagte uns, dass wir einfach weiterfahren sollen und die Schafe dann schon zur Seite gehen würden. Da wir aber wissen, dass Schafe nicht gerade die intelligentesten Tiere sind und wir nicht noch plötzlich ein Schaf auf der Motorhaube haben wollten, entschieden wir uns, einfach mal zu warten und die Schafe an uns vorbeigehen zu lassen.

Schafe
"Schaaaafe" in Neuseeland wirklich keine Seltenheit!!!

Am Cape Reinga angekommen hatten wir das Pech, dass wir genau mit einem Car voll Touristen das Ziel erreichten, so hatte es ziemlich viele Leute. Trotzdem genossen wir die Aussicht aufs Meer und machten noch eine kleine Wanderung. Sonst gibt es eigentlich am Cape nicht so viel zu sehen. Wir machten noch einen Halt am Ninety Mile Beach, aber der Strand war eher enttäuschend. Auf dem Rückweg nach Auckland fuhren wir der Westküste entlang, wo es die Kauri-Bäume gibt. Die Kauri-Bäume sind die grössten Bäume in Neuseeland. So besichtigten wir beispielsweise den Te Matua Ngahere-Baum (Vater des Waldes), der einen Stammdurchmesser von 16m hat!

Cape_Reinga
Nördlichster Punkt von NZ. Cape Reinga

Es war wirklich beeindruckend als dieser Baum plötzlich vor uns stand. Wir hatten noch nie einen so dicken Baumstamm gesehen. Da diese Bäume an den Wurzeln sehr empfindlich sind und sterben können, wenn man auf die Wurzeln tritt, darf man gar nicht nah an die Bäume herangehen und man darf sich lediglich auf Holzpfaden bewegen, was wir auch gut finden.

Unsere Reise ging dann weiter über Waihi Beach nach Rotorua. Rotorua ist bekannt für seine dampfenden, blubbernden und nach faulen Eiern riechenden Schlammlöcher und Thermalquellen. Wir besuchten das Polynesian Spa, wo man im warmen Wasser baden kann, gingen in den Thermalpark Wai-O-Tapu und erkundeten die Stadt und Umgebung.

Rotorua_Champagne_Bad
Rotorua. Es riecht manchmal ein wenig nach......... faulen Eiern!

Als nächstes stand der Tongariro NP auf dem Programm wo wir das Tongariro Crossing machen wollten und da das Wetter für die nächsten zwei Tage gut war (Wettervorhersage in Neuseeland ist wirklich nicht das Wahre), mussten wir die Gelegenheit nutzen und fuhren in den Nationalpark. Zuerst deckten wir uns aber noch mit Essen ein. Mehr zum Tongariro Crossing gibt es in unserem nächsten Wochenbericht.